ForestFinance – besorgte Anleger

ForestFinance – Nach eigenen Angaben betreut ForestFinance über 17.000 Kunden. Seit Jahren werden Waldinvestment-Produkte angeboten. Die Wälder liegen in Panama, Kolumbien, Peru  und Vietnam.

WoodStockInvest

Über die Anlageform WoodStockInvest konnten Anleger bis zum Jahr 2014 Weideland erwerben.

ForestFinance – das Unternehmen

Mitinhaber des Unternehmens mit Sitz in Bonn ist Harry Assenmacher. Harry Assenmacher war früherer taz-Journalist und ehemaliger Geschäftsführer beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). Er ist Ex-Geschäftsführer des alternativen Verkehrsclubs VCD und Mitglied im Global Economic Network. Auch als Autor mehrerer Bücher hat er sich einen Namen gemacht.

Teilverschmelzung mit Offsetters Climate Solutions (OCS) über Aktientausch

ForestFinance bestätigt  am 23.07.2015 die Genehmigung des Asset-/Aktientausches mit der kanadischen, börsennotierten Aktiengesellschaft Offsetters Climate Solutions Inc. (OCS). Der Tausch von 100 % Aktien der ForestFinance Tochtergesellschaft ForestFinest Consulting GmbH (ForestFinest) wurde gegen rund 30 % der Aktien von OCS durchgeführt.

Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) prüft

Anbieter am „Grauen Kapitalmarkt“ sind für Produkte im Direktvertrieb prospektpflichtig. Die Prospektierung muss den gesetzlichen Vorgaben entsprechen und durch die BaFin gebilligt werden.

Möglichkeiten für Anleger

Viele Anleger treten nun an die Anwaltskanzlei Herfurtner mit der Frage heran, ob sich die Ereignisse wie bei der Lignum Sachwert Edelholz AG wiederholen könnten. Dort kam es nach der Untersagung des öffentlichen Angebots durch die BaFin zur Anmeldung der Insolvenz.

Neben Ansprüchen gegen Unternehmen und Initiatoren sollte im Einzelfall auch die Frage der Falschberatung durch Vermittler geprüft werden.

Anlageberater und Vermittler sind verpflichtet, die empfohlenen Produkte einer Plausibilitätsprüfung zu unterziehen. Dabei muss die wirtschaftliche Tragfähigkeit des Kapitalanlagekonzeptes und die Bonität des Emittenten überprüft werden (BGH, Urteil v. 13.1.2000, Az. III ZR 62/99). Während der Plausibilitätsprüfung besteht sogar die Verpflichtung, die aktuelle Wirtschaftspresse auszuwerten und sich auf diese Weise Informationen zu den Kapitalanlagen zu beschaffen, die er seinen Kunden empfehlen will (BGH, Urteil v. 7.10.2008, Az. XI ZR 89/07).

Die Rechtsanwälte der Kanzlei Herfurtner betreuen bereits viele Anleger im Bereich von Waldinvestments und Anlegenheiten im Bank- und Kapitalmarktrecht und stehen für Fragen zu rechtlichen Möglichkeiten im gerne zur Verfügung.

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Replik von ForestFinance zu einem Artikel der Zeit

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