Cyber-Crime – Betrüger veranlasst Millionenüberweisung

Cyber-Crime – Einem Unternehmen im bayerischen  Poing ist durch eine Überweisung an Betrüger ein Millionenschaden entstanden. Die Betrüger haben sich als Geschäftsführer der Firma ausgegeben und eine Mitarbeiter überzeugt, über eine Million EURO an ein Auslandskonto zu überweisen.

Die Mitarbeiterin hatte eine E-Mail empfangen, die vermeintlich vom Geschäftsführer des Unternehmens stammte. Der vermeintliche Geschäftsführer gab darin eine Auslandsüberweisung in Auftrag. Da die Angestellte hierfür nicht zuständig war nannte Sie dem E-Mail-Absender die für Auslandsüberweisungen zuständige Mitarbeiterin. In einer zweiten E-Mail wandte sich nun der Täter an die zuständige Mitarbeiterin und beschrieb eine geheim zu haltende Firmenübernahme in Asien. Für diesen Zweck wäre müsste die Anzahlung in der genannten Höhe sofort erfolgen.

Im Anschluss wurde dann vom Betrüger per E-Mail ein Auslandsüberweisungsvordruck inklusive gefälschter Unterschrift des Geschäftsführers zugesendet. Nachdem die Summe überwiesen worden war, konnte sie nicht mehr zurückgeholt werden. Von diesem Betrugsfall berichtete auch die Polizei München und die Abendzeitung.

Cyber-Crime – betrügerische Angriffe auf Rechner

Bei Cyber-Crime Attacken geht es um das Ausspähen von Informationen, das Ausspionieren von Bankdaten und verschiedene weitere Betrugsmaschen. Nutzer werden z.B. der Webseite der Bank aufgefordert, Bankdaten aus Sicherheitsgründen oder aufgrund einer Fehlermeldung in ein Eingabefeld eines Popup-Fensters einzutragen.

Zu den Formen des Internetbetrugs zählen:

  • Computersabotage
  • Phishing-Mails
  • Informationsdiebstahl
  • Identitätsdiebstahl
  • Eingehungsbetrug
  • Abo-Fallen

Die Folgende von Cyber-Crime für Unternehmen

Nach einer Umfrage des Dienstleisters PwC Großunternehmen sind weltweit im Jahr 2013 Kosten von 3,9 und 2014 von bereits 5,9 Millionen US-Dollar durch Internetbetrug entstanden. Diese steigende Tendenz zeigt sich ebenso bei den bemerkten Cyberangriffen auf die Unternehmen.

Folgende Gesetze regeln Straftaten im Bereich des Internetbetrugs.

§ 263 Betrug

§ 202a Ausspähen von Daten

§ 265a Erschleichen von Leistungen

§ 303a Datenveränderung

§ 303b Computersabotage

Die Anwaltskanzlei Herfurtner bietet betroffenen Privatpersonen und Unternehmen Unterstützung bei der Meldung von Straftaten und Durchsetzung zivilrechtlicher Ansprüche an. Unsere Rechtsanwälte verfügen über Kontakte zu Finanzaufsichtbehörden und Partner-Kanzleien in Asien.

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